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Klärschlammentsorgung in Österreich: Status quo, ökologische Risiken und zukünftige Strategien
Summary
This research examined interactions between microplastics and heavy metals in estuarine environments, measuring metal sorption onto plastic surfaces and comparing metal bioavailability with and without microplastics. The study demonstrates that microplastics significantly alter metal speciation and transport in estuarine transition zones.
Zusammenfassung Behandlung und Entsorgung von Klärschlämmen stellen eine der zentralen Herausforderungen dar. Die derzeitige Entsorgung erfolgt in Österreich sowohl auf energetischem als auch stofflichem Weg. Klärschlamm enthält relevante Mengen an Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff, deren Rückgewinnung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft von wachsender Bedeutung ist. Zunehmend rücken jedoch die im Klärschlamm enthaltenen Schadstoffe – darunter beispielsweise Schwermetalle, organische Schadstoffe, Mikroplastik oder Rückstände von Arzneimitteln in den Fokus umwelt- und gesundheitspolitischer Debatten. Auch bei Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte besteht das Risiko der schleichenden Bodenanreicherung, insbesondere deshalb, weil es für Stoffgruppen wie PFAS oder Mikroplastik bislang keine verbindlichen Grenzwerte gibt. Vor diesem Hintergrund und angesichts der ab 2033 verpflichtend vorgesehenen thermischen Behandlung sowie Phosphorrückgewinnung ergibt sich die Frage nach dem Sinn bzw. Unsinn aktueller und zukünftiger Entsorgungsstrategien in Österreich.