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Microplastic in our environment: A review of the biggest perpetrators and possible solutions

reposiTUm (TU Wien) 2020
Anicia Jahn

Summary

This German diploma thesis reviews the major sources and environmental impacts of microplastics, examining the biggest contributors to plastic pollution. The author discusses possible technological, policy, and behavioral solutions to reducing microplastic contamination.

Sowohl die Produktion, als auch der Konsum von Kunststoffen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Als Konsequenz daraus werden auch Umweltprobleme, die durch Plastik entstehen, immer mehr. Allen voran Mikroplastik, da Plastik nicht biologisch abbaubar ist und sich nur in kleine Partikel zersetzt. Diese Partikel werden Mikroplastik genannt, was das Hauptanliegen dieser Diplomarbeit darstellt.Die gegenständliche Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis über Mikroplastik in unserer Umwelt und die größten Verursacher, Reifenabrieb und synthetische Fasern, zu entwickeln.Im ersten Schritt werden Kunststoff und Mikroplastik als solche erklärt, einschließlich ihrer Charakterisierung, Historie, größten Produzenten und Konsumenten, ihrer Vorteile, aber auch Nachteile für die Umwelt und einen Ausblick auf zukünftige Kunststoffproduktion und -verbrauch.Im zweiten Schritt werden das gesamte Reifenmaterial und der Reifenabrieb beschrieben.Im dritten Schritt werden Daten zu Reifenabrieb vorgestellt und verschiedene Länder, einschließlich der EU und den USA, miteinander verglichen und die Daten in Kontext gesetzt.Anschließend werden Zahlen und Fakten zu synthetischer Kleidung und Fasern präsentiert und Studien vorgestellt, die einerseits den Faserverlust während eines Waschgangs analysieren, andererseits das Abwasser sowie den Klärschlamm untersuchen, um das Ausmaß von Mikroplastik aus synthetischen Fasern abschätzen zu können. Diese Zahlen werden verglichen und basierend darauf wird die Menge an freigesetzten Mikrofasern in Österreich ermittelt.Im Anschluss wird die Menge an Reifenabrieb mit den freigesetzten Mikrofasern in Österreich verglichen.Zuletzt werden Maßnahmen zur Reduktion von Reifenabrieb sowie Mikrofasern vorgestellt und Vorschläge für Politiker und Konsumenten bereitgestellt, um dieses Problem, das längst nicht mehr nur einzelne Nation betrifft, lösen zu können.

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